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Rat und Hilfe

Schutzkonzept der Pfarreiengemeinschaft

Ein Institutionelles Schutzkonzept zur Prävention jeder From von Gewalt ist die Bündelung aller Maßnahmen und Überlegungen unserer Pfarrei, die Gewalt und Mißbrauch im Umgang miteinander verhindern sollen.

WAS UNS BEI DER ENTWICKLUNG DES KONZEPTS GELEITET HAT
 Als Christen sind wir eine Gruppe von Menschen, die anders leben wollen, ganz im Sinn des Apostels Paulus, der schreibt: “Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an. Lasst euch vielmehr von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird. Dann könnt ihr euch ein sicheres Urteil bilden, welches Verhalten dem Willen Gottes entspricht“. “Anders” leben ist also nicht gemeint im Sinne eines überheblichen “besser oder richtiger als andere”, sondern es kommt aus dem Bewusstsein, dass Christus der Mittelpunkt unserer Gemeinschaft und auch unseres Lebens ist. 
 Dann kann es uns nicht reichen, möglichst alles den Institutionen zu überlassen, “die dafür da sind”. Wir müssen schon aktiver sein, um schließlich eine Gemeinschaft bilden, in der alle aufeinander achten, sich zu Hause fühlen und ihre jeweils besonderen Fähigkeiten für alle anderen einbringen können. Deswegen freuen wir uns über die vielen Aktivitäten und Gruppen, die in unserer Gemeinde schon bestehen und neu entstehen. 
 Als Gemeinschaft haben wir auch eine Verantwortung, uns ohne Rechthaberei zu begegnen, die, die Not leiden oder krank sind, zu unterstützen und auch dafür zu sorgen, dass die Schwächeren unter uns sicher unter uns leben können. In diesem Sinne braucht es ein Schutzkonzept mit gemeinsamen Regeln, die Grenzverletzungen verhindern sollen. Aber ein Konzept ist auch kein Allheilmittel. 
 Wieder sind wir gefragt, uns einzubringen, hinzuschauen und uns, wo notwendig, zu kümmern - und uns dabei in unserem Verhalten z. B. nach Paulus ausrichten, der der Gemeinde in Philippi schreibt: “Verfolgt alle dasselbe Ziel! Handelt nicht aus Selbstsucht oder Eitelkeit! Seid bescheiden und achtet den Bruder oder die Schwester mehr als euch selbst. Denkt nicht an euren eigenen Vorteil, sondern an den der anderen, jeder und jede von euch! Habt im Umgang miteinander stets vor Augen, was für einen Maßstab Jesus Christus gesetzt hat “.
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